Visionssuche im südlichen Schwarzwald

 

 

                - eine 4 Tage Auszeit im Wald

 

 

                                                 

07.-19.07.2021

 

 


Visionssuche – was will ich wirklich?

 

 

Die alltäglichen Anforderungen – im privaten wie im beruflichen ­– sind lang und wachsen gefühlt täglich. Die meisten von uns kennen den Druck der gesellschaftlichen Erwartungen und/oder der eigenen Vorstellungen von einem erfolgreichen Leben.


     * Doch was brauche ich in meinem Leben wirklich?
     * Wie finde ich meine Ausrichtung?
     * Wie kann ich darauf vertrauen, dass etwas Gutes entsteht, wenn ich meine alten

       Verhaltensmuster loslasse und mich auf neue Wege begebe?

 

 

Während der Visionssuche trittst Du ganz aus deinem Alltag und deinen alltäglichen Verhaltensweisen heraus. Mit diesem Perspektivwechsel auf dein Leben und eingebettet in den großen Freiraum der Natur, kannst Du Dich und deine Talente neu entdecken.

 

"Ich war und bin immer noch ein Suchender, aber ich habe aufgehört, Sterne oder Bücher zu befragen. Ich habe angefangen, auf die Lehre zu lauschen, die mein Blut mir zuflüstert." H. Hesse

 

 

 

 

Der Schwarzwald ist Deutschlands höchstes und größtes Mittelgebirge und liegt im Südwesten Baden-Würtenbergs. Ich liebe den Schwarzwald. Er ist kraftvoll, romantisch, abenteuerlich und bietet mit seinem Mosaik aus bewaldeten und waldfreien Flächen, Bergen, blühenden Wiesen und Schluchten vielen Pflanzen und Tieren Lebensraum.

 

Das Besondere an dieser Visionssuche ist das Auszeitgebiet, da es ein reines Waldgebiet ist. Hier können sie tief in die Verbundenheit von Pflanzen, Bäumen und Tieren eintauchen und sich dabei selbst neu entdecken.

 

 

Erfahrungsbericht von Vanessa

Auf die Visionssuche bin ich mit ‚schwerem Gepäck‘ angereist - Nach der Trennung von meinem Mann ein Jahr zuvor, war in mir das tiefe Bedürfnis raus zu gehen, zu mir zu kommen, neu in mein Leben zu finden, in dem so vieles Kopf stand und noch so viel Schmerz und Traue und Enttäuschung war.


Eine Visionssuche, 4 Tage alleine in die Natur gehen und ins Reine kommen! Das erschien mir verheißungsvoll und genau das Richtige, um mich selbst wieder ins Lot zu bringen und Klarheit zu gewinnen, wie ich mein weiteres Leben gestalten möchte. So bin ich dann dem Ruf gefolgt habe mich angemeldet. ...

 

Die intensivste Zeit waren natürlich die Solotage: 4 Tage alleine im Wald ohne Essen und ohne ein festes Dach! Der Prozess mich auf dieses uralte Menschheitsritual einzulassen, hat mich bis in tiefste Schichten meiner Seele berührt und verändert. Ich habe es als eine Art ‚Häutungsprozess‘ erlebt.

Viele Erkenntnisse, die ich vom Kopf her schon wusste, haben sich verankert, und ich fühlte mich tief verbunden und eins mit dem Kreislauf von Leben und Sterben und neuem Leben, der in der Natur und im Wald allgegenwärtig ist.

 

Es war keine ganz leichte Erfahrung, aber ich habe unheimlich viel gewonnen. Ich habe zum Beispiel alleine im Wald überhaupt keine Angst gehabt (was im Vorfeld meine größte Angst war), sondern habe mich von der Natur behütet gefühlt. Ich bin zutiefst zur Ruhe gekommen und habe meinen Frieden mit den schmerzhaften Ereignissen in meinem Leben gemacht. ...

 

Das wichtigste und entscheidendste Erlebnis, war für mich jedoch ein Ankommen bei mir selbst und ein Erkennen, dass mein Leben gut ist, wie es ist und dass eben alles dazugehört, die schönen ebenso wie die schmerzhaften Erfahrungen.

Dann am Ende der Waldtage, nach all den freiwilligen Entbehrungen, den Höhen und Tiefen, packte mich eine unbändige Freude und eine tiefe Dankbarkeit für alles und große Lust wieder zurück zu gehen in mein Leben. Getragen von der Gewissheit, dass jeden Tag die Sonne untergeht und am Morgen wieder aufgeht und der Erkenntnis, dass auch in meinem Leben immer alles da ist! Der Schlüssel zum Glück ist für mich die Verbundenheit, das eins fühlen mit allem.

Das habe ich im Wald aber auch im Austausch mit den Anderen in der Gruppe für mich gefunden.

Der Sinn meines Lebens ist doch im Grunde ganz einfach das Leben selbst.

 

 

Unser Seminarhaus

In einem einsamen Tal inmitten von blühenden Wiesen, liegt unser kleines Seminarhaus.

Es ist ein einfaches & gemütliches Bauernhäuschen mit einem großem Schlafraum. Auf dem Grundstück liegt ein kleiner Weiher, in den wir schon oft gebadet haben. Zelten ist möglich.

http://www.fallerhof-im-jostal.de/hisle.asp?id=

 

 

 

Die Visionssuche findet ca. 30km von Freiburg/Breisgau entfernt statt und ist mit Zug gut erreichbar.

 

Frühbucher bis 28.02.21 zahlen 750€ - danach 850€ (incl. Mehrwertsteuer)

 

Unterkunft:  220€ & Selbstverpflegung

 

 

Wenn Du Probleme mit der Bezahlung hast, dann melde Dich bitte bei uns. Zuschüsse sind für Menschen bis 26 Jahren möglich.

 

 

 

Diese Visionssuche leite ich gemeinsam mit Stephan Pfannschmidt aus München.

 

Stephan Pfannschmidt

Jahrgang 1965, Dipl.-Biol., Meeresbiologe und Forschungstaucher,

Visionssucheleiter in der Tradition der School of Lost Borders.

 

www.naturundselbst.de

info@naturundselbst.de

 

„Die Rück-Verbindung mit Deiner menschlichen Natur, das ist das Abenteuer,

auf das ich Dich schicken möchte. In der möglichen Begegnung mit Pflanzen,

Tieren, Steinen und Dingen da draußen, im Allein-Sein, wirst Du einem Wesen

ganz sicher begegnen: Dir selbst.“

 

 

 

Wir freuen uns über Michael Heller, der im Status des Ältesten unser Leitungteam bereichern wird.

 

Michael Heller: " Ich bin in der DDR geboren, 1950, also noch in den Nachwehen des Krieges, und habe dann eine Ost-West-Geschichte erlebt : die ersten 5 Jahre in Thüringen, total glücklich bei meinen Großeltern, zur Schulzeit nach Westberlin zu meinen Eltern ... und Jahre später erst wieder zu Besuch in in DDR.

 

Wo war meine Heimat, wo mich verwurzeln?

Dieses Hin und Her zwischen den Welten, mein kriegstraumatisierter, schweigender und nicht lachender Vater und meine unglückliche Mutter liessen mich abtauchen in Bücher und Sehnsüchte. Irgendwann trampte ich los, war ein Jahr unterwegs, kam als Hippie wieder, studierte in Westberlin, Hamburg und Freiburg Altamerikanistik und Ethnologie, brach ab, studierte Deutsch und Geschichte, brach ab, landete bei der Medizin und wurde Psychiater.

Und die Suche ging weiter, bis ich für mich entdeckte: " Ich finde in der Natur zu mir."

 

2004 machte ich meine erste Visionssuche auf El Hierro, 2012 die zweite in den Alpen – und da war sie: die Verbindung Natur und Innenwelt, Begegnungen mit Pflanzen und Tieren, allein sein und doch aufgehoben im Ritual, Erfahrungen wurden geteilt und gespiegelt in der Runde mit Feuer und Salbei ... ich war zu Hause."

 

 

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© Heide Steiner