Visionssuche für Frauen

 

      im Herzen der Süd-Vogesen in Frankreich

 

         

      28.07. - 08.08.2020

 

   

 

     Ich gehe meinen Weg     

  in meiner ganzen Schönheit 

                und Kraft

 

 

Die Reise nach Innen  -  Der Seele Gutes tun

 

 

Wie finden wir heute zu einem Leben, das mehr meint als bloßes Funktionieren in Alltagsroutine?

Wie können wir gelassener und authentischer sein und aufhören uns zu viel aufzuladen, perfekt sein zu wollen. Wie kann die Liebe gelingen? Was ist dafür zu tun und was ist dafür zu lassen?

 

Rebekka Rutkowski und ich stellen Ihnen unser Wissen, unsere Sensitivität und unsere Liebe zu dieser alles miteinander verbindenden Naturarbeit zur Verfügung. Wir unterstützen Sie dabei die Botschaften aus der Natur zu entschlüsseln und auf Ihren Alltag und Ihr Leben zu übertragen.

 

Jede Frau durchläuft Lebensphasen, so wie es unsere Ahninnen vor uns auch schon getan haben.

Die Frauen in früheren Zeiten hatten ein tiefes Wissen über diese Lebensübergänge und über die Zusammenhänge zwischen der Natur und der Natür-lichkeit des Weiblichen.

 

Der eigenen Wildnatur einer Frau. Einer Frau die einen intuitiven Zugang zu ihrer Liebe, ihrer Sinnlichkeit, ihren Potenzialen und ihrer Lebensfreude hat. Dieses Wissen gaben die Ältesten an die jüngeren Frauen weiter, damit Frieden ist auf dieser Welt.

In uns modernen Frauen schlummert dieses Wissen auch und wartet geduldig darauf wieder gehört, gelebt und weitergegeben zu werden.

 

Weiter unten finden sie zwei Erfahrungsberichte.

 

 

Meine Leitungspartnerin ist Rebekka Rutkowski

 

Sie ist Jahrgang 1978
Dipl.Soz.Päd., Dipl.Rel.Päd., Visionssucheleiterin und Erlebnispädagogin

 

"Eine enge Beziehung zur Natur begleitet mich mein ganzes Leben lang: Als Kind war ich so viel wie möglich draußen im Garten oder Wald, als Jugendliche habe ich das Wandern und Zelten als „meins“ entdeckt, im Studium stieß ich auf die Erlebnispädagogik und war fasziniert davon, damit meine Leidenschaft und die Pädagogik miteinander verbinden zu können.

 

Noch einen Schritt weiter geht für mich seit Jahren die rituelle Natur- und Visionssuchearbeit:

Mich selbst im Spiegel der Natur zu betrachten, meine eigenen Themen darüber zu erforschen und mich weiter zu entwickeln sowie Menschen dabei zu begleiten, in ihre eigene Tiefe abzutauchen und sich selbst zu begegnen.

 

Ich bin glücklich verheiratet und Mutter zweier Söhne (7 und 9 Jahre) und einer Sternentochter. Neben meiner Arbeit beim Spielmobil Freiburg folge ich freiberuflich als Prozessbegleiterin in der Natur meiner Herzensarbeit."

 

 

 

Termin: 28.07. - 08.08.2020

 

Frühbucher bis 01.05.2020 zahlen 790€, danach 880€ (incl. Mehrwertsteuer)

 

Unterkunft:  300€ & Selbstverpflegung

 

Es ist uns ein großes Anliegen, dass alle teilnehmen können.

Sollten Sie aufgrund Ihrer finanziellen oder körperlich/gesundheitlichen Situation das Gefühl haben nicht teilnehmen zu können, dann nehmen Sie bitte Kontakt zu mir auf.

Zuschüsse für Frauen bis 26 Jahren in begründeten Fällen möglich.

 

 

 

 

 

Das Seminarhaus liegt in Frankreich und ist ca. 1,5 Stunden von Freiburg entfernt.

F-88290 Saulxures sur Moselotte.

Angelika ist Künstlerin und hat ihr Haus und den großen Garten liebevoll und individuell eingerichtet. Gewohnt wird in Mehrbett-Zimmern, Einzelzimmer auf Wunsch & Mehrpreis möglich. www.ARSeminare.de

 

Haus Eingangsbereich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erfahrungsberichte zweier Teilnehmerinnen

 

Die Kraft der Träume, der Wünsche und der Sehnsucht

 

Schon als Kind liebte ich es stundenlang in der Natur zu sein und mein grosser Wunsch war damals schon für eine Zeit in der Natur zu leben. Als Erwachsene begegneten mir Menschen die auf einer Visionssuche waren und davon erzählten. Da war sie wieder diese Sehnsucht.

 

Ich wollte nur noch mein Studium beenden und mich dann darum kümmern. - Da spielte das Leben von einer Sekunde zu anderen  verrückt. Eine Hirnblutung wirbelte mein ganzes bisheriges Leben durcheinander und bestimmte es fortan. Ich war damals 47 Jahre alt. Eine partielle Lähmung in der linken Körperseite begleitet mich seither und die Teilnahme an einer Visionssuche schien unendlich weit weg, ja unerreichbar zu sein. Mein Traum blieb.-

 

Vor drei Jahren begann ich im Internet nach Visionssuche – Angeboten zu recherchieren. In dieser Zeit weinte ich oft. Es schien so sinnlos zu sein, so schmerzhaft. Ich wusste, ich würde nicht weit wandern und ich würde meine Ausrüstung nicht selber tragen können. Fragen wie: „Würde es jemals Menschen geben, die mich unter diesen Voraussetzungen mitnehmen würden? Mich unterstützen würden? Mich auffangen, wenn es schief gehen würde?“ beschäftigten mich…

 

Doch etwas in mir zog mich immer wieder und mehrfach stolperte ich über die Website von Heide.

- Eines Nachts fand ich auf dieser Seite den Satz: „Wir möchten allen Menschen diese Erfahrung ermöglichen.“  

 

Wow, was für ein Angebot, was für eine Einladung. Genau die Einladung die ich gesucht hatte. In derselben Nacht schrieb ich an Heide, erzählte ihr von meiner Lebenssituation und meinem Wunsch. Wenige Tage später telefonierten wir. Boah war ich aufgeregt. Dieses Gespräch war für mich sehr wichtig. Ich hatte viele Fragen, besonders organisatorische und ich musste für mich sicherstellen dass mein Gegenüber das Ausmass meiner Lebenssituation wahrnehmen konnte...

 

In Heide begegnete mir ein Mensch der mir zuhörte, mir Raum gab, mich ernst nahm, in und mit meinen Bedürfnissen und Ängsten. Sie bauschte nichts auf und bagatellisierte nichts. Ich fühlte mich gesehen und augehoben.

 

Das Anmeldeformular traf bei mir ein und ich brauchte lange bis ich es ausfüllte. Ich hatte kurz vor dem Ziel plötzlich sowas wie Muffensausen vor meiner eigenen Courage. Auch da war Heide zur Stelle und half mir sanft diese Hürde zu nehmen. Mein nächster Stolperstein war der Schwellengang. An diesem Tag war es besonders heiss und mein Körper konnte kaum damit umgehen. Ich musste den Gang in die Natur, nach langem Ringen, vorzeitig abbrechen, was eine grosse Sinnkrise auslöste.

 

Darf ich mich in meiner Fragilität zumuten? Wird das nicht alles zu viel? Packe ich das überhaupt?...  Und wieder war sie da, mit ihrer sanften und klaren Stimme. Sie fand die Worte. Sie versicherte sich mir, sie sagte ja zu mir und ich vertraute.

 

Und vor Ort lernte ich dann auch Anette kennen. Ich nannte die beiden in meinem inneren, die Helle und die Dunkle. Beide voller Wissen und einer Lebensweisheit und Lebenswildheit, die so wohltat, die nährte und herausforderte.

 

Und die Frauen in dieser Zeitgemeinschaft… eine jede wunderbar und einzigartig schön. Es gab keine Sekunde in der ich mich nicht zugehörig fühlte, in der meine Beeinträchtigung zu Problemen geführt hätte. Es war ein Liebevoller Umgang den jede mit einschloss.

 

Meine grosse Angst, dass ich in der Natur keinen geeigneten Platz zum Schlafen finden würde, zerschlug sich sehr schnell. Die grosse Mutter hielt ihn bereits für mich bereit. So war der Gang in die Solozeit  für mich ein grosses Fest.

Das Wetter war toll, mein Körper machte gut mit. Meine Ausrüstung und das Wasser wurden mir zu meinem Platz getragen. Ich kam mir vor wie eine Königin in diesem Paradies.

 

Abschliessend…. Dank an euch alle, ihr wundervollen menschgewordenen Göttinnen, danke für jede Handreichung, jede Aufmunterung, jedes Annehmen und jedes euch zeigen. Danke, dass ihr das für mich möglich gemacht habt.

Danke Heide und Anette für euer uneingeschränktes Ja zu mir.

Ich wünsche euch von Herzen, dass noch viele Menschen den Weg zu euch finden.

 

 

 

Zweiter Erfahrungsbericht

 

Es hat eine ganze Weile gebraucht, bis ich mich zur Visionssuche angemeldet habe. Viele Bedenken und Ängste liessen mich zögern. Ist das was für mich? Schaffe ich das? Ich hatte durchaus Respekt.

Ein inneres Gefühl sagte mir irgendwann ganz deutlich, dass diese Erfahrung mir gut tun würde und genau jetzt das Richtige für mich sein könnte.

 

Schon seit einiger Zeit beschäftigten mich innere Fragen zu meinem Leben, für die ich nach der richtigen Herangehensweise suchte, um hier in Prozesse und Klärungen gehen zu können. Die Visionssuche schien mir ein neues Erfahrungsfeld dafür zu öffnen.

 

Angekommen in der Gruppe von Frauen und im idyllischen Seminarhaus in den Vogesen war schnell ein tiefes Vertrauen erwachsen, hier richtig zu sein.

 

Die vier Tage Vorbereitung führten uns ruhig und gut geleitet Schritt für Schritt in unsere Themen und Anliegen hinein und öffneten den Weg für die vier Tage und vier Nächte alleine draußen in der Solo-Zeit. Welch eine Erfahrung und welch ein Geschenk. Es gibt nichts zu tun. Alles darf sein, nichts muß.

 

Freigestellt von jeglichen Normen, Erwartungen, Verpflichtungen. Ganz mit sich selber sein. Und ganz mit der Natur. Mit Wind, Regen, Sonne, dem Mond und den Sternen, dem Tag und der Nacht. Ganz alleine in der Stille der Natur. Und alleine mit allen Geräuschen und Tönen, von Insekten, Vögeln, knackendem Holz, Wind in den Ästen. Stundenlang sitze ich an einen Baum gelehnt oder einen großen Stein und schaue hinaus in die Weite des Tales und hinein in die Tiefe meiner Seele.

 

Ich betrachte Pflanzen, Bäume und begegne Tieren. Und mir selber. Mit inneren Bildern, Erinnerungen, Fragen – ein Streifzug durch mein Leben eröffnet sich mir. Unaufgeregt. Ohne etwas zu wollen. Alles entsteht und geschieht im eigenen Tempo. Viele innere Gespräche nehmen Raum ein und führen zu Klärungen, Versöhnungen oder stimmigen Abgrenzungen. Eine tiefe Freiheit konnte entstehen und eine tiefe Verbundenheit mit mir selber.

 

Zurück in der Gruppe für abschliessende drei Tage: welch eine Freude, sich wieder zu sehen.

Welcher Stolz, diese  Herausforderung gemeistert zu haben. Und Erleichterung, dass alles gut ging.

 

Das Teilen der gemachten Erfahrungen – wie berührend! Und beeindruckend, wie mutig jede Frau ihre Schritte zu ihrem jeweiligen Thema gegangen ist!

 

Die Visionssuche – ein kraftvolles altes Ritual, zwölf Tage gemeinsam unterwegs auf dem Weg zu Wachstum und Heilung.

 

Herzlichen Dank an unsere Leiterinnen, die mit aller Ruhe, Klarheit und stetiger liebevoller Präsenz uns sicher auf diesem Weg begleitet haben.

 

 

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© Heide Steiner