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HAIKO NITSCHKE

* 1947. Seit 1990 Ausbildung, dann langjährige Zusammenarbeit mit Steven Foster und Meredith Little (School of Lost Borders, Kalifornien) in Initiations- und Übergangsriten in der Natur sowie zugehörigen Fortbildungsseminaren. Ich habe seit 1992 mehr als 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in 90 Visionssuche-Gruppen begleitet und leite seit 1997 Ausbildungen zur Visionssuche-Leitung (bisher 120 Absolventen) und 1jährige pädagogische Fortbildungen in Initiatorischer Naturerfahrung (bisher 70 Absolventen). Seit 1999 ist diese Arbeit mein einziger Beruf. Vorträge, Fachveröffentlichungen und Fachübersetzungen.

Sonstiger Hintergrund: 8 Jahre autodidaktisches Universitätsstudium (Schwerpunkte: Philosophie, Soziologie, Sozialpädagogik, Sportwissenschaft). 11 Jahre Tätigkeit in der Wirtschaft, in dieser Zeit 4 Jhare Schauspiel-Ausbildung und Bühnenpraxis. 12 Jahre Geschäftsführer im Zentrum für Individual- und Sozialtherapie ZIST, in dieser Zeit 3 Jahre Ausbildung in Humanistischer Psychotherapie bei Dr. Wolf Büntig und 5 Jahre Supervisor für Kollegien von Montessori-Schulen in Bayern.

Gründer (1997) und 9 Jahre Vorsitzender des ÖKOSYS Instituts. Ich begleite das Institut als Ältester weiter. Einer der Wegbereiter des deutschsprachigen Visionssuche-Netzwerks, dort seit vielen Jahren Mitglied des Ältestenrates. Ex-Mitglied des Vorstands und Ältestenrates im WGC Wilderness Guides Council, USA.

Ich nutze und vermittele kultur-übergreifende Strukturen und Gehalte von Initiations- und Übergangsriten, die in den alten Kulturen der Welt entwickelt wurden und in ihnen noch bis heute lebendig sind. Diese Strukturen beruhen auf tiefer Einsicht in die menschliche Natur, sie lassen sich auch mit den Wert- und Glaubensvorstellungen zivilisierter Menschen füllen. Ihre einweihende und im Leben orientierende Kraft bewirkt eine emotionale und geistige Weitung über die materialistische Beengtheit des modernen Lebens hinaus und setzt lebendige Anstöße für die persönliche Neuorientierung im Wandel des alltäglichen Lebens frei.

Ich lege großen Wert auf die Feststellung, dass es sich bei der Visionssuche nicht um die Nachahmung eines traditionellen indianischen Visionssuche-Rituals oder einer anderen ethnischen Zeremonie handelt - und auch nicht um Psychotherapie oder einen Ersatz dafür.

URSULA SEGHEZZI

* 1971. Seitdem Studium der Religionswissenschaft, Ethnologie und Theologie (1991-1995) liegt mein Arbeitsschwerpunkt auf der Durchführung von Ritualen: Zunächst mit Frauen in Jahreszeitenritualen, später auch in gemischten Gruppen und mit Jugendlichen. 2005 habe ich die Ausbildung zur Visionssucheleiterin bei Haiko Nitschke absolviert und meine eigene vielfältige Ritualarbeit mit initiatorischen Naturaufgaben, Visionssuchen und Jugendritualen ergänzt. Inzwischen habe ich über 400 Menschen durch 85 verschiedene Übergangsrituale begleitet.2003 gründete ich das uma institut – rites de passage, das ich seither leite.Seit 2007 ist diese Arbeit mein einziger Beruf

Mein persönliches Interesse gilt den europäischen Wurzeln dieser rituellen Arbeit, den Mythen, Sagen und Bräuchen. Sie sind im Alpenraum, wo ich wohne, noch sehr lebendig. Seit mehr als 10 Jahren forsche und sammle ich die Fragmente unserer eigenen kulturellen Überlieferung und habe daraus ein modernes, europäisches Lebensrad entwickelt, das sich in meiner rituellen Praxis bewährt hat. Im März 2012 wird im Kösel-Verlag München das Buch „Das europäische Lebensrad“ (Arbeitstitel) erscheinen. Zeitnah dazu erscheint mein Grundlagenwerk über Europäische Kulturgeschichte, Mythologie und Brauchtum. Seit 2001 führe ich eine eigene Naturheilpraxis in Chinesischer Medizin. In den vergangenen Jahren habe ich vielfältige Erfahrungen gesammelt, wie die Initiatorische Naturarbeit in die therapeutische Begleitung von Einzelpersonen einfliessen kann. 2004 absolvierte ich die Ausbildung zur Erwachsenenbildnerin und unterrichtete als Dozentin an der Heilpraktikerschule Luzern für den Fachbereich Spirituelle Ebene, Philosophie und Kulturgeschichte des Chinesischen Lebensrades. 2008-2011 besuchte ich mehrere Kurse zum Thema „Council – Kommunikation des Herzens“ bei Marlow Hotchkiss und Gigi Coyle. Zwischen 1999 und 2007 arbeitete und lebte ich in einem Internat und begleitete während diesen Jahren rund 250 Jugendliche durch ihre Pubertätsjahre. In dieser Zeit und seither führe ich in Zusammenarbeit mit Schulen und anderen Jugendorganisationen Naturtage und Rituale für Jugendliche durch. Täglicher Kontakt mit der Welt der Jugendlichen bieten meine beiden Töchter (*1994 und *1996), mit denen ich in Ebikon bei Luzern lebe. Ich bin Mitglied im ÖKOSYS-Netzwerk und arbeite aktiv in den deutschsprachigen und schweizerischen Visionssuche-Netzwerken mit.

ANGELIKA HAMMANN-BIELEFELD

*1951,vom Leben geschliffen,
verheiratet,
Mutter von 3 erwachsenen Töchtern,
Großmutter,
Älteste,
Künstlerin

Seit 2000 ausgebildet zur Visionssuche-Leiterin bei Verena und Haiko Nitschke  in der Tradition der School of lost Borders.

Leitung von Seminaren in initiatorischer Naturerfahrung, Frauengruppen, Kreativseminaren.